Axarquia Expats

Leben in Arenas: Warum dieses weiße Dorf das Herz der Axarquía stiehlt

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Peter Hans
Peter Hans

Wer einmal den kurvigen Weg hinauf nach Arenas auf sich genommen hat, weiß, dass einen am Ziel etwas ganz Besonderes erwartet. Eingebettet in die Hügellandschaft der Axarquía, umgeben von Olivenhain-Terrassen und Mandelbäumen, liegt ein Ort, an dem die Zeit ein wenig langsamer zu ticken scheint.

Als ich aus Deutschland hierher zog, suchte ich vor allem drei Dinge: Ruhe, Sonne und das echte Andalusien. In Arenas habe ich all das gefunden – und noch viel mehr.

Das authentische Dorfleben Im Gegensatz zu den belebten Küstenorten hat sich Arenas seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Wenn man morgens durch die engen, weiß getünchten Gassen spaziert, riecht es nach frischem Kaffee und dem Holzrauch der Kamine. Man grüßt sich auf der Straße, hält ein kurzes Plätschern auf dem Dorfplatz und spürt sofort die typische andalusische Herzlichkeit. Die lokale Gemeinschaft macht es einem leicht, sich vom ersten Tag an willkommen zu fühlen.

Natur und Geschichte vor der Haustür Für Naturliebhaber und Wanderer ist das Dorf ein absolutes Paradies. Ein absolutes Highlight ist der Aufstieg zum Castillo de Bentomiz. Die Ruinen dieser alten maurischen Festung thronen über dem Dorf und bieten einen der spektakulärsten Panoramablicke der gesamten Region – an klaren Tagen kann man von hier aus sogar die Küste Afrikas sehen.

Fazit Arenas ist vielleicht nicht das größte oder bekannteste Dorf der Axarquía, aber genau darin liegt sein größter Schatz. Es ist ein Ort zum Durchatmen, zum Genießen des hervorragenden lokalen Olivenöls und um das Leben in seiner reinsten Form zu erleben. Für mich steht fest: Wer das wahre Andalusien sucht, kommt an Arenas nicht vorbei.